Knigge Teil 1

Oft sind es Kleinigkeiten, die einen Menschen sympathisch oder unsympathisch erscheinen lassen – und meistens ist der erste Eindruck entscheidend. Deswegen sollte man sich sehr bewusst sein, welche Regeln man beachten muss. Unser Rat: Halten Sie sich an Knigge! In der Literatur oder heute im Internet gibt es viele interessante Publikationen, die sich auch vertieft mit den Umgangsformen im Businessalltag beschäftigen. Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge war übrigens ein deutscher Schriftsteller und Aufklärer. Berühmt wurde er durch sein Werk «Über den Umgang mit Menschen». Sein Name steht heute stellvertretend, aber irrtümlich, für Benimm-Ratgeber, die mit Knigges eigentlichen Schriften aber nichts zu tun haben.

Hier ein paar Stolpersteine zur Auswahl, die man tunlichst vermeiden sollte:

Unpünktliches erscheinen

Das gilt in jeder Situation. Vorgesetzte oder Mitarbeitende warten zu lassen, wird als Respektlosigkeit aufgenommen. Kommt man allenfalls zu spät zu einem Termin, sollte man sich mit einem wirklich relevanten Grund entschuldigen können. Zum Beispiel: «Kunde sowieso hat mich in ein längeres Gespräch verwickelt, bei dem es um eine grössere Bestellung ging».

Verhalten in der Probezeit

Es wird allgemein erwartet, dass man sich während der Probezeit innerhalb eines Teams anpassend verhält. Das heisst zum Beispiel, Mittagspausen mit den Kolleginnen und Kollegen abspricht. Man erscheint pünktlich zur Arbeit, vermeidet Absenzen unter allen Umständen und macht weder einzelne Frei- oder Ferientage geltend. Auch sollte man darauf achten, wie innerhalb eines neuen Betriebes die Kommunikation geregelt ist. Duzt man sich? Sind Sie unsicher, suchen Sie sich eine Person Ihres Vertrauens oder sprechen Sie bestimmte Fragen offen an. Das ist auf jeden Fall besser, als in ein Fettnäpfchen zu treten.

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